Die evangelisch-lutherische Gemeinde in Tomaszow Mazowiecki gehört zur Warschauer Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Polen, die sich von der Reformationstradition des 16. Jahrhunderts herleitet.

Die Geschichte der Lutheraner auf dem Tomaszower Boden reicht bis ins 19. Jahrhundert, also bis zu Stadtanfängen,  zurück. Der Stadtgründer von Tomaszow lud preußische Kolonisten ein, so dass diese bei dem Ausbau und der Industrialisierung der Stadt helfen. Viele von ihnen waren evangelisch und hatten großen Beitrag bei dem Bau vom gemeinsamen Erbe, das wir heute als Tomaszow Mazowiecki kennen.

Die Lutheraner fingen ziemlich schnell an, ihr religiöses Leben zu organisieren. Schon 1823 begann der Bau von der neoklassizistischen St. Trinitatis Kirche, die wir bis heute auf dem Kosciuszko-Platz bewundern können. Gleichzeitig wurde auch der Bau von dem Pfarrhaus sowie der evangelischen Schule angefangen, der bis 1830 dauerte. Die Gründung der Gemeinde fand jedoch früher statt, schon am 15. Juli 1830. Die Anzahl der Lutheraner stieg ständig ab diesem Zeitpunkt.

Es wurde der Entwurf vom Warschauer Architekten Pawel Hofer gewählt. Der Ziegelblock der Kirche mit drei emporstrebenden Türmen wurde zunächst mit roten keramischen Dachziegeln bedeckt. Der höchste Turm der Tomaszower evangelischen Kirche hat die Höhe von 60 Metern und stellte zum Zeitpunkt des Kirchenbaus den höchsten Punkt von allen Gebäuden in Tomaszow dar. Am 15. August 1902 wurde die Heilandskirche feierlich eingeweiht.

Die Gemeinde war von Anfang an auf mehreren Ebenen tätig. Es entstanden Gesangvereine, Chöre, Sport- und Jugendorganisationen, Frauenkreis sowie Orchester. Seit 1908 funktionierte auch das Pflegeheim. Zum besten Zeitpunkt stieg die Anzahl der Gemeindemitglieder auf 12000, dieser Aufschwung wurde allerdings durch den Zweiten Weltkrieg brutal unterbrochen. Die Tomaszower evangelische Kirchengemeinde teilte das gleiche Schicksal mit vielen anderen in ganz Polen. Die Geistlichen wurden festgenommen und in Konzentrationslager geschickt und die Mitgliederverzeichnisse in der Nachkriegszeit waren um einen Großteil der Namen ärmer.

Die Gemeinde kam nie zu dem Vorkriegszustand zurück. Trotzdem wurde ihr Tätigkeitsfeld nicht eingeschränkt. Bis zum heutigen Tag werden Konzerte, Ausstellungen, Ausflüge und Präsentationen organisiert. Regelmäßig finden Gottesdienste sowie andere Treffen statt, auch die diakonische Hilfe wird angeboten. Vor allem aber verging nie das Bewusstsein des damaligen Erbes und der Bedarf an die Entwicklung dessen zu Gottes Ruhm und Ehre.

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E-mail: tomaszow@luteranie.pl
Tel: 44 649 89 26 / 519038597

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